Dieseldunst
I'd rather be a forest than a street.
Dienstag, 16. 06 15

16.06.15, 15:06 | 'Egalitaeten'
Mit Rundummüdigkeit nicht an der Grenze geklettert, sondern im Plaisirbereich. Schöne Routen, zwischendurch eine knackige Stelle. Ich mag ja lieber denken als reißen, ich mag ja lieber einen feinen Bewegungsablauf, einen kraftfreien Trick finden, als mich an anderthalb Fingerspitzen hochzuwuchten. Ein Grund mehr für das neue Griffbrett, denn mit mehr Fingerkraft kann ich mich stärker den Bewegungsproblemen widmen.
Die Gelassenheit, nicht an die Grenzen zu gehen, zieht sich durch. Ich sinke am Tisch zusammen, zwinkere vor Müdigkeit mit den Augen, und daß sich unsere Knie berühren, merke ich erst so spät, daß ich kaum mehr zurückzucken kann. Das möchte ich ja auch nicht, und so necken wir uns durch den Abend, verabschieden uns auf dem Parkplatz, ich radle durch die laue Sommernacht am Stadtrand, im kurzen Hemd durch die Dunkelheit, durch den Sommer und den Duft, und in der Nacht finde ich dann keinen Schlaf.
Tausend Filmszenen in mir, und zu jeder müsste ich denken. Eine treibt mich zur nächsten, und ich werde erst wieder richtig wach, als mir einfällt, daß ich meine Gedanken nicht mehr lenke, mich treiben lasse.
Am Morgen schwere Glieder, schwere Augen, schwerer Kopf. Wach werde ich erst, als ich aufgestanden bin.
# |  Rauchfrei | Gas geben


16.06.15, 15:05 | 'Ansatzlos'
Vom Menschenmöglichen.
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