Dieseldunst
I'd rather be a forest than a street.
Donnerstag, 13. 05 10

13.05.10, 19:53 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
# |  Rauchfrei | Gas geben

Sonntag, 28. 03 10

28.03.10, 11:43 | 'Achtung-Code 15 - in heat'

Ein regnerischer Samstagnachmittag, und schon sind die lang geplanten Pedale verwirklicht.

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Sie können sich sicher vorstellen, wie ich laute Motorengeräusche von mir gebe.

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Sonntag morgens um sechs, mit noch nicht umgestellter innerer Uhr und Sauwetter draußen, einfach nochmal die Beine hochlegen. Kann man machen.
# |  Rauchfrei | Gas geben

Mittwoch, 3. 03 10

03.03.10, 10:34 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
Die Clownwelle.

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Das Gründerpaket.
Vielleicht ist das meine Nische.
# |  Rauchfrei | Gas geben

Freitag, 25. 12 09

25.12.09, 13:43 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
Tage, an denen man auf einer sechs Meter hohen Betonmauer balanciert, auf dem wenige Zentimeter breiten Beton, beladen mit Werkzeug und mit Taschen voller Schrauben, und ab und zu nach unten in die eisbedeckte Güllegrube schaut, während auf der anderen Seite jemand die Melodie von "Häschen in der Grube" summt.
# |  Rauchfrei | Gas geben

Freitag, 7. 08 09

07.08.09, 17:36 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
Aufruhr im Büro. Eine der beiden Kolleginnen hat einen Katalog dabei. Damenunterwäsche der feineren, teureren Sorte. Da kostet ein durchsichtiges Dreieckstuch mit Schnur locker dreistellig. Ohne passendes Oberteil, ohne die halterlosen Strümpfe. Gefällt, sage ich, aber lohnt das, für die zehn Minuten, bis es runter muß? Ich fange mir einen bösen Blick ein, und noch einen von gegenüber, von der ach so Unnahbaren. Beleidigt wärt ihr, zöge euch keiner aus, sage ich. Die beiden lachen.
# |  5 RauchzeichenGas geben

Montag, 13. 07 09

13.07.09, 08:12 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
Meine Stiefel sind gut zehn Jahre alt. Zum letzten Umsonst&Draußen schmiere ich sie noch einmal mit Hirschtalg ein.

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Das Nachtreffen verpasst.

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Ich verkaufe Getränke, während ich mich betrinke. Wenigstens bin ich konsequent und fange gleich damit an, solange es noch hell ist.

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Die Polizei bittet uns zu gehen.
Sie trägt Lederhosen und lange Rastazöpfe. Wir knutschen im Stehen, und mir fällt wieder ein, warum ich nicht rauche.
Es folgt eine Menge Zeug, das wiederzugeben an dieser Stelle nicht angebracht ist. Ich bin ein Zander, sage ich müde. Hecht, sagt sie, und süß. Sie fährt mich zu meinem Auto, wir tauschen halbherzige Nummern.
Ob ich vielleicht, fragt sie zur offenen Tür hinaus. Nein, sage ich, Ich bin schließlich nicht doof.
Auf mich wartet Arbeit.

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"You can't stop thinking" hat mal eine zu mir gesagt, mit der Hand auf meiner Brust, und es war nur mein Herzschlag, der mich verriet. "You just can't stop." Sie wollte nach mir schlagen, ließ aber nur ihre Hand schwer auf mich fallen.

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Einst.
Ich wache auf, mir ist übel. Mein Kopf pocht. In meinem Mund hat eine Katze ihre Jungen aufgezogen.
Ich drehe mich auf den Rücken, ganz langsam, ganz vorsichtig.
Augen auf. Los jetzt, Augen auf. Blinzeln. Aua.
Eine Holzdecke. Ich habe keine Holzdecke. Falsches Haus.
Auf meiner Hand schläft jemand. Ich spüre sie atmen. Ein Wuschelkopf neben mir. Falsches Haus, falsche Frau. Zu dieser Zeit sind alle Häuser falsch, und alle Frauen.
Es ist sehr still. Nur mein Kopf hämmert.
Durch die Schlitze im Rolladen dringt Licht. Tag.
Ich versuche, sie von meiner tauben Hand zu schieben. Sie dreht sich, schnauft, und ich erstarre.
Warten. Bis zehn zählen. Nochmal. Bis hundert.
Ich muß hier raus, hier weg.
Ich decke sie zu und ziehe mich an. Eine Socke fehlt, hol mich der Teufel.
Auf ihrem Schreibtisch sieht es ja aus, denke ich. Dreischichtbetrieb, und ich muß grinsen. Meine Socke obenauf, hurra.
Ich ziehe die Tür hinter mir zu. Meine Schuhe werden schon am Hauseingang stehen, hoffe ich. Nur. Wo ist der?
Der Flur ist lang, am Ende steht eine große Blumenvase. Ein Kaktus unterm Fenster. Also schleiche ich in die andere Richtung. Dort ist auch eine Tür.
Auch diese Tür ziehe ich hinter mir zu. Es ist dunkel, es ist keine Treppe da. Elternschlafzimmer. Ich bin genauso überrascht wie der Vater.
Immerhin zeigt er mir den Weg nach unten. Ich bedanke mich nicht, aber das scheint er auch nicht zu erwarten.
Mir fällt ein blöder Scherz darüber ein, ob er nicht vielleicht vor seiner Frau fliehen will, wie ich vor seiner Tochter. Ich belasse es bei der Idee.
Im Garten sitzen Tautropfen an den Grashalmen. Der Rasen ist kurz, dicht und dunkel. Ich habe keine Ahnung, wo ich bin. Straße, Stadt, Landkreis?
Wie gesagt, einst.

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"Denk nicht so viel", sagte einst jemand zu mir. Das kann ich nicht. Can't stop thinking.
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Mittwoch, 17. 06 09

17.06.09, 16:27 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
Ich stand so herum, inmitten der Freunde meiner Eltern. Sie saßen an unserem großen Tisch, tranken und rauchten und erzählten von den Sportarten, die sie gesund erhalten sollten. Telefonklingelnleuchtenrattern in meiner Tasche, und ich auf dem Flur. Komm vorbei, wir haben Bier.
Sie begrüßt die Anwesenden kokett, und wir ziehen uns zurück, bis uns der Hunger wieder nach unten treibt. "Gibt Dir Dein Freund nichts zu essen?" fragt einer, und der Tisch bebt vor Lachen. Sie zupft spielerisch an ihrer Bluse, streicht den Stoff glatt, dreht an den Knöpfen. Das Lachen tost, wir lächeln uns still an. Wie man nichts sagen kann, inmitten dieser angenommenen Selbstverständlichkeit, die uns beiden schon oft selbst durch den Kopf ging. Inmitten der Eindeutigkeit.
Sie nimmt sich noch Brot, und ich drohe ihr mit dem Finger: Müssen wir wieder abtrainieren, Darling.
Wie man in Rollen schlüpft, und wie es die einen wie die anderen amüsiert. So völlig gegensätzlich, wie ich das Mädchen zum Essen bettle, wie sie ihren Frauen das Kaloriengejammer verübeln.

Als die Letzten an der Tür stehen, kommen wir hinzu. Sie wirft sich mir an den Hals. Ein Kuss, eine Umarmung, und Verschwinde jetzt! rufe ich ihr nach. Sie dreht sich, ihr Mantel weht, sie droht mir spöttisch, ein angedeuteter Tritt in meine Richtung und ein Schmollmund. Wie sie das für normal halten, unser Spiel, exaltiert und übertrieben. Wie sie das an ihren eigenen Kindern kennen. Wo die wohl alle sein mögen, in einer lauen Dienstagsnacht.
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Montag, 6. 04 09

To whom it may concern
06.04.09, 08:26 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
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Freitag, 9. 01 09

09.01.09, 18:37 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
Die beiden grinsen sich an, als ich sage, daß ich Hunde mag, und Menschen mit Hunden mal so pauschal. Und als ich ganz leise sage, daß ich nichts und gar überhaupt nichts gegen laute Mädchen habe, da klatschen sie sich ab, und eine ruft "Zwei zu null!", und ich werde noch leiser und frage mich, wozu ausgerechnet ich zwei Gabeln, einen Löffel und ein Messer für ein bißchen Reis und Gemüse brauchen soll.
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Sonntag, 14. 12 08

14.12.08, 14:28 | 'Achtung-Code 15 - in heat'
In jeder Hand eine Fernbedienung tanze ich durch die Wohnung.
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