22.12.09, 12:39 | 'Buchstaben ueber dem Bett'
"Himmelsfelsen" hat an dieser Stelle eine Erwähnung verdient. Als definitiv schlechtestes Buch der Welt.
Kein einziger fehlerfreier Satz. Wirklich. Kein einziger. Und dabei kommt zur Rechtschreibung eines Sechsjährigen noch der zugehörige Satzbau. Bloß keine Nebensätze, und wenn doch, dann falsch. Ich hasse diese Standardsätze, die man zu oft lesen muß, und in die man sich zu oft drängen lässt. Aus Faulheit, aus Gedankenlosigkeit. Ich hasse die falschen Bindestriche, die falschen Begriffe, ich hasse sogar meinen Ekel davor, dieses Buch durchzulesen.
Ach ja, dazu kommt eine Geschichte, die an Dümmlichkeit kaum zu überbieten ist. Die Genialität der Verbrecher wird ausufernd beschrieben, aber nie dargestellt. Als verlören sie beim Hinzutreten des Erzählers sofort den Verstand. Die Personen sind so flach, daß die Buchstaben dagegen erhaben wirken.
Falls Sie also noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, für einen bekennenden Masochisten beispielsweise, oder jemanden, den sie gern lesenderweise foltern würden - schenken Sie dieses Buch. Fragen Sie dann alle drei Tage nach dem Lesestand, und freuen Sie sich am gequälten Aufschrei des Beschenkten.
Kein einziger fehlerfreier Satz. Wirklich. Kein einziger. Und dabei kommt zur Rechtschreibung eines Sechsjährigen noch der zugehörige Satzbau. Bloß keine Nebensätze, und wenn doch, dann falsch. Ich hasse diese Standardsätze, die man zu oft lesen muß, und in die man sich zu oft drängen lässt. Aus Faulheit, aus Gedankenlosigkeit. Ich hasse die falschen Bindestriche, die falschen Begriffe, ich hasse sogar meinen Ekel davor, dieses Buch durchzulesen.
Ach ja, dazu kommt eine Geschichte, die an Dümmlichkeit kaum zu überbieten ist. Die Genialität der Verbrecher wird ausufernd beschrieben, aber nie dargestellt. Als verlören sie beim Hinzutreten des Erzählers sofort den Verstand. Die Personen sind so flach, daß die Buchstaben dagegen erhaben wirken.
Falls Sie also noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, für einen bekennenden Masochisten beispielsweise, oder jemanden, den sie gern lesenderweise foltern würden - schenken Sie dieses Buch. Fragen Sie dann alle drei Tage nach dem Lesestand, und freuen Sie sich am gequälten Aufschrei des Beschenkten.