11.05.26, 14:23
Mit Interesse und ein wenig Verspätung stelle ich fest, daß die Autorin eines Bekannten Weblogs nach vielen Jahren ihre Kommentare geschlossen hat. Mit unerwünschten Ratschlägen hatte ich im Gegensatz zu ihr nie zu kämpfen. Ich möchte lediglich niemanden dazu bringen, sich angesichts meines derzeitigen Zustands mit einer Aufmunterung abmühen zu müssen. Es freut mich trotzdem, daß Sie da sind.
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Nun bin ich kein Unternehmer geworden, und vermutlich wird mich der Vorwurf des Dandytums als allerletzten treffen. Und doch habe ich den Artikel über ein Gespräch mit Wolfgang Grupp sehr gern gelesen. Gerade, weil die Antworten genau da Lücken haben, wo ich gern eigene Gedanken einsetze. Mit "Lassen Sie mich leben" endet übrigens der Bericht.
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Die Pflicht zerbricht. Ich nicht.
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Es sind doch überwiegend Mädchen, die begeistert sind vom sonntäglichen Kistenstapeln, und die es auf eine Weise beherrschen, daß sie auf Kiste Nummer achtundzwanzig stehen, freihändig, die Haare im Wind wehend, bevor sie sich ganz langsam ins Seil setzen und den Turm zu Fall bringen. Vielleicht bin ich ja gut im Sichern.
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Keine Ahnung, warum ich bei den letzten Wägen so in Rage gerate. Das Silo ist längst voll, dann überfüllt, und irgendwann beginnt der schiere Irrsinn. Der fast senkrecht stehende Schlepper kommt knirschend an seine Grenzen, und beim langsamen Überfahren bin ich angespannt. Es muß ja nur ein Brocken abbrechen von dem Haufen, dann stürze ich mit meinen fünfzehn Tonnen. Und was sollen dann die Leute denken. Die Uhr registriert keine erhöhte Anspannung. Ich kann mir also zumindest körperlich kein Überreagieren vorwerfen, und auf dem Heimweg im Abendlicht über leere Straßen bin ich sowieso versöhnt mit der Welt und dem Dieselpreis.
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Dein Lachen wirft mich ins Glück, Dein Weinen bringt mich zum Gesang.
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Wie wenig ich, der doch fast alles mitsingen kann, den Anfang eines Textes finde. Vielleicht tausend Mal singe ich in einer Nacht die Zeile mit den Funkelperlenaugen. Vielleicht ist es ganz gut, daß wir uns an die frühe Kindheit nicht erinnern.
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Über den Kampf ins Spiel finden.
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Nun bin ich kein Unternehmer geworden, und vermutlich wird mich der Vorwurf des Dandytums als allerletzten treffen. Und doch habe ich den Artikel über ein Gespräch mit Wolfgang Grupp sehr gern gelesen. Gerade, weil die Antworten genau da Lücken haben, wo ich gern eigene Gedanken einsetze. Mit "Lassen Sie mich leben" endet übrigens der Bericht.
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Die Pflicht zerbricht. Ich nicht.
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Es sind doch überwiegend Mädchen, die begeistert sind vom sonntäglichen Kistenstapeln, und die es auf eine Weise beherrschen, daß sie auf Kiste Nummer achtundzwanzig stehen, freihändig, die Haare im Wind wehend, bevor sie sich ganz langsam ins Seil setzen und den Turm zu Fall bringen. Vielleicht bin ich ja gut im Sichern.
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Keine Ahnung, warum ich bei den letzten Wägen so in Rage gerate. Das Silo ist längst voll, dann überfüllt, und irgendwann beginnt der schiere Irrsinn. Der fast senkrecht stehende Schlepper kommt knirschend an seine Grenzen, und beim langsamen Überfahren bin ich angespannt. Es muß ja nur ein Brocken abbrechen von dem Haufen, dann stürze ich mit meinen fünfzehn Tonnen. Und was sollen dann die Leute denken. Die Uhr registriert keine erhöhte Anspannung. Ich kann mir also zumindest körperlich kein Überreagieren vorwerfen, und auf dem Heimweg im Abendlicht über leere Straßen bin ich sowieso versöhnt mit der Welt und dem Dieselpreis.
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Dein Lachen wirft mich ins Glück, Dein Weinen bringt mich zum Gesang.
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Wie wenig ich, der doch fast alles mitsingen kann, den Anfang eines Textes finde. Vielleicht tausend Mal singe ich in einer Nacht die Zeile mit den Funkelperlenaugen. Vielleicht ist es ganz gut, daß wir uns an die frühe Kindheit nicht erinnern.
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Über den Kampf ins Spiel finden.
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