08.06.26, 10:22
Die wirklich langen langen Wochenenden.
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Einige Stunden im Wald gewesen. So viel noch zu tun dort. Zum einen habe ich mich entschieden, dort per Hand zu arbeiten, und zum anderen bemühe ich mich um die Gelassenheit, die der Natur angemessen ist. Doch ein Fehlschluss ist der Glaube, der Wald würde sich langsam verändern. Jede Woche alles anders dort, und jede Woche habe ich eine Gelegenheit verpasst. Wachstum, Zersetzung, und zwischendurch klaube ich mir Zecken von den Beinen. Bei einem simplen Schritt knackst es im Knie, und von da an schmerzt es bei jeder Bewegung. Zuerst glaube ich noch, im Stehen weiterarbeiten zu können, doch bald bin ich zum Aufgeben gezwungen. Und da eine tote Esche des Nachbarn auf dem Weg liegt, humple ich also mit Eimer und Spaltaxt auf der Schulter und der Säge in der Hand über die Wiese. Ob das gut und gesund ist, was ich mir da vorgenommen habe, fällt mir ein, und wie ich in einigen Jahren vielleicht über mich denken werde. Ob dem Sohn das Fleckchen Erde etwas bedeuten wird? Wie wenig wir doch überblicken können, von dem, was wir entscheiden müssen, und vielleicht bin ich deshalb zum Ingenieur geworden. Als eine Art Rückzug auf berechenbares Terrain. Doch auch diese Entscheidung konnte ich nicht überblicken, und wenn ich mich recht erinnere, habe ich es niemals recht versucht. Ich habe halt gern Maschinen bedient und wollte ihr Funktionieren verstehen. Vielleicht war es nur das.
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Am Abend stehe ich lang vor einer Zapfsäule und lerne, wie die Gasrückführung funktioniert. Oder funktionieren sollte, denn leider lerne ich oft an Dingen, die kaputt sind. Leider sind wichtige Elemente verplombt, und es dauert, bis ich die offenen Stecker finde. Beim Tausch allerdings wandert der Fehler nicht mit, was ich erst viel später verstehen werde. Nach dem Studium der Bedienungsanleitung. Nun ja.
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Ein Polterabend, und in der ewigen Dämmerung spielen so viele Kinder auf der angrenzenden Wiese, daß die entferntesten im Dunkel verschwinden. Sie finden schon wieder her, in das Licht und Gelächter.
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Wir erwandern uns die erste Höhle der Alb. Deine Heimat, sage ich zum Junior, der selig unter seiner Sonnenmütze schläft, in seine Kraxe geschnallt mit einer Hand auf meiner Schulter.
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Auf dem Waldweg, der direkt vom Parkplatz zur Gaststätte führt, stapeln sich die Menschen. Daß sie am Wegweiser anhalten, zeigt ihre Herkunft ebenso wie die Autokennzeichen. Da fahren sie also an einem Sonntag raus aus ihrer Stadt, um weniger als drei Kilometer im Rudel zu laufen. In welcher Zeitschrift wir nun wieder aufgetaucht sind, frage ich mich, aber vermutlich war nur wieder ein Internetfaulenzer mit seiner Kamera unterwegs.
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Einige Stunden im Wald gewesen. So viel noch zu tun dort. Zum einen habe ich mich entschieden, dort per Hand zu arbeiten, und zum anderen bemühe ich mich um die Gelassenheit, die der Natur angemessen ist. Doch ein Fehlschluss ist der Glaube, der Wald würde sich langsam verändern. Jede Woche alles anders dort, und jede Woche habe ich eine Gelegenheit verpasst. Wachstum, Zersetzung, und zwischendurch klaube ich mir Zecken von den Beinen. Bei einem simplen Schritt knackst es im Knie, und von da an schmerzt es bei jeder Bewegung. Zuerst glaube ich noch, im Stehen weiterarbeiten zu können, doch bald bin ich zum Aufgeben gezwungen. Und da eine tote Esche des Nachbarn auf dem Weg liegt, humple ich also mit Eimer und Spaltaxt auf der Schulter und der Säge in der Hand über die Wiese. Ob das gut und gesund ist, was ich mir da vorgenommen habe, fällt mir ein, und wie ich in einigen Jahren vielleicht über mich denken werde. Ob dem Sohn das Fleckchen Erde etwas bedeuten wird? Wie wenig wir doch überblicken können, von dem, was wir entscheiden müssen, und vielleicht bin ich deshalb zum Ingenieur geworden. Als eine Art Rückzug auf berechenbares Terrain. Doch auch diese Entscheidung konnte ich nicht überblicken, und wenn ich mich recht erinnere, habe ich es niemals recht versucht. Ich habe halt gern Maschinen bedient und wollte ihr Funktionieren verstehen. Vielleicht war es nur das.
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Am Abend stehe ich lang vor einer Zapfsäule und lerne, wie die Gasrückführung funktioniert. Oder funktionieren sollte, denn leider lerne ich oft an Dingen, die kaputt sind. Leider sind wichtige Elemente verplombt, und es dauert, bis ich die offenen Stecker finde. Beim Tausch allerdings wandert der Fehler nicht mit, was ich erst viel später verstehen werde. Nach dem Studium der Bedienungsanleitung. Nun ja.
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Ein Polterabend, und in der ewigen Dämmerung spielen so viele Kinder auf der angrenzenden Wiese, daß die entferntesten im Dunkel verschwinden. Sie finden schon wieder her, in das Licht und Gelächter.
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Wir erwandern uns die erste Höhle der Alb. Deine Heimat, sage ich zum Junior, der selig unter seiner Sonnenmütze schläft, in seine Kraxe geschnallt mit einer Hand auf meiner Schulter.
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Auf dem Waldweg, der direkt vom Parkplatz zur Gaststätte führt, stapeln sich die Menschen. Daß sie am Wegweiser anhalten, zeigt ihre Herkunft ebenso wie die Autokennzeichen. Da fahren sie also an einem Sonntag raus aus ihrer Stadt, um weniger als drei Kilometer im Rudel zu laufen. In welcher Zeitschrift wir nun wieder aufgetaucht sind, frage ich mich, aber vermutlich war nur wieder ein Internetfaulenzer mit seiner Kamera unterwegs.
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