08.04.26, 12:40
Einhundertundvier Jahre ist es her, daß Du geboren wurdest. Ich kann mir das Leben in Deiner Zeit nicht mehr vorstellen, wo doch selbst meine Kindheit und Jugend schon nicht mehr vorstellbar ist. Und ob ich die Gelegenheit haben werde, meinen Enkeln mitzugeben, was ich von Dir bekommen habe, wird sich erst in einer Zukunft zeigen, die ich noch nicht erkennen kann. Vielleicht sind wir dann wirklich die letzten, die noch mit der Sense mähen und aus dem Sack säen, die noch mit der Hand melken und mit der Axt spalten. Einhundertundvier Jahre, und ich bin Dir immer noch dankbar.