21.01.26, 10:58
Manchmal denke ich zurück an die Zeit, in der die Leute noch nach Zahlen gesucht haben, die eine These stützen oder widerlegen, anstatt wie heute beleidigt zu tun und von Empathie zu reden, obwohl sie nur die Fühlis ihrer Gefolgschaft ausrichten wollen. Wie auch immer, ein paar Zahlen zu den Krankheitstagen im europäischen Vergleich finden sich bei der DAK Gesundheit oder beim ZDF. Auch ein Blick in die Vergangenheit ist möglich, zum Beispiel beim IFO-Bericht. Gerade dort wird übrigens deutlich, daß die Thematik nicht neu ist. Man könnte dann zu der Diskussion gelangen, daß es vergleichsweise hohe Kosten für das Gesundheitssystem seit Jahrzehnten nicht schaffen, vergleichsweise niedrige Krankheitszahlen zu erzeugen. An diesem Verhältnis etwas zu verbessern läge durchaus im Sinne derer, die an ihrer Gesundheit ebenso interessiert sind wie daran, das Gesundheitssystem auch weiterhin erträglich finanzierbar zu erhalten.
Nicht nur aus dieser Scheindebatte heraus bin ich geneigt zu glauben, daß das miserable politische Parteipersonal einerseits zum beschriebenen Zustand des Landes geführt hat wie andererseits zu einem Erstarken der politischen Randparteien, die auf allen Seiten ja auch nicht die hellsten Laternen ganz vorn zu tragen scheinen. Um es kurz zu halten: Nur weil ihr solche Gurken seid, sind die anderen seltsamen Gemüse fast gleichauf.
Nicht nur aus dieser Scheindebatte heraus bin ich geneigt zu glauben, daß das miserable politische Parteipersonal einerseits zum beschriebenen Zustand des Landes geführt hat wie andererseits zu einem Erstarken der politischen Randparteien, die auf allen Seiten ja auch nicht die hellsten Laternen ganz vorn zu tragen scheinen. Um es kurz zu halten: Nur weil ihr solche Gurken seid, sind die anderen seltsamen Gemüse fast gleichauf.