04.04.26, 22:13
Drei Festmeter sind es nun, die hinterm Haus in der Sonne trocknen, und in anderen Jahren war das lächerlich wenig. Dreißig und mehr habe ich noch auf den Fotos mit den vielen Anhängern, doch heute bin ich allein und bis auf die Säge nicht maschinisiert. Ich weiß auch nicht, es würde mir wohl den kleinen Wald verderben. Oder ich müsste jemanden bitten, was ich nicht gern tue. Und ich freue mich wirklich daran, mit der Schneide der Axt mehrmals genau die gleiche Stelle zu treffen, und wenn es die richtige Stelle ist, damit einen Hurgel zu spalten. Vielleicht nochmal drei Meter werde ich noch holen, und den Rest dann im Wald liegen lassen für das nächste Jahr. Es hilft doch sehr gegen Holzdiebe, dass man wirklich nur zu Fuß hinkommt. Und mit meinen kleinen Karren, selbst erdacht und geschweißt, der sich tapfer bewährt hat. Einen Tag werde ich noch graben müssen, damit sich die versprochenen Feuersalamander ansiedeln können. Man kann aus allem eine Aufgabe machen, das man ernst nimmt. Und man kann Freude an allem finden, das man sich zur Aufgabe gemacht hat. Die eigene Wahl macht das Glück.
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