05.01.26, 17:09
Heute nur viertausend Schritte für die acht Kinderwagenkilometer gutgeschrieben bekommen. Dafür mehr als vierzig Stockwerke, der Alb sei Dank. Vielleicht sollte ich die Uhr doch am Fußgelenk...
05.01.26, 10:21
Vielleicht doch mal wieder mitmachen, nachschreiben, aufzeichnen. Das Jahr 2025 also:
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. BMI unter zwanzig, Rippen sichtbar. Leider auch Muskulatur abgebaut, da das Training litt. Das Rudergerät stand doch länger im Keller als gedacht. Und auf den Crosstrainer kam ich selten. Und aufs Rad, was haben wir gelacht. Die letzte richtige Radtour wurde jäh unterbrochen - vom zweifellos besten Grund - und nie wieder aufgenommen. Abgenommen also, und immer noch zucke ich lediglich die Schultern, wenn aus irgendeinem Grund eine Mahlzeit ausfallen muß. Alles optional, sage ich, und dann esse ich im Auto wieder zwei Pfund Gelbe Rüben. Sollen ja gesund sein, und so lebe ich nach wie vor wild und gemüsig.
Haare länger oder kürzer?
In alter Kürze zurück. Ich kann mich schließlich nicht um alles kümmern, und am wenigsten um meine Frisur oder um Friseurtermine.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Die ärztliche Untersuchung behauptet gleichbleibende Fehlsichtigkeit. Ich selbst taste mich blind voran.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Wieder mehr. Ein Bad, das trotz Eigenleistung einen stolzen Preis hatte. Auch bedingt durch ein paar Fehler meinerseits, aber wer macht die nicht. Wenn es nur Kraft und Geld kostet, jo mei. Der Wechsel von der eigenen zur vergebenen Steuererklärung hat dafür die Vorzeichen gedreht: Was ich letztes Jahr noch nachbezahlt habe, bekomme ich in diesem heraus. Ob es am geringeren Einkommen liegt, kann ich noch nicht sagen, ich traue mich noch nicht an meine eigenen Tabellen. Teuer außerdem: Frühgeburt mit Kinderintensivstation. Die Rechnungen kamen, bevor die Krankenkasse überhaupt recht wusste, wer da neu war. Das hat mich gelehrt, mehr Geld vorzuhalten.
Der hirnrissigste Plan?
Kinder kann man ja nicht planen, oder zumindest nicht so richtig. Und hirnrissig war der Plan ja auch nicht. Außerdem war er bereits vom Vorjahr, zählt also nicht. Dann bleibt vermutlich übrig der prima Plan, das Sommersemester etwas leichter anzugehen. Das war gut, mache ich also nicht wieder, was dann doch zu den hirnrissigen Plänen gehört. Dazu gehört außerdem die Idee, mit geschlossenen Augen und durchgearbeiteten Nächten werde alles so weitergehen können. Nein, kann es nicht, und dazu sind wir auf dem Weg.
Mehr bewegt oder weniger?
Mehr in der Wohnung auf und ab gelaufen. Mehr Schutteimer durchs Treppenhaus getragen. Weniger geradelt, ab Jahresmitte quasi gar nicht mehr. Daher nun eine Uhr gekauft und einen Fahrradanhänger. Wird schon.
Die gefährlichste Unternehmung?
Ich kann mich an einige hohe Silohaufen erinnern, aber die glaube ich, im Griff zu haben. Ansonsten dieses Familiending, vermutlich. Kann einem ganz schön das Leben durcheinanderbringen.
Der beste Sex?
Bleibt Kopfsache.
Die teuerste Anschaffung?
Das Bad, das Bett, der Trockner, die Kaffeemaschine, meine Güte, ich scheine wohl erwachsen zu werden.
Das leckerste Essen?
Kaspressknödel, Salzburger Bierfleisch, Germknödel. Unser Silvesteressen, auch wenn es vor Neujahr schon endete.
Das beeindruckendste Buch?
Ich habe nur zur Entspannung gelesen. Schund aus der Bücherei. Krimis, Thriller, nichts blieb im Gedächtnis. Nur die Nächte wurden kürzer. Ich bin also mein Senior geworden, den ich als Kind erinnere, wie er am Esstisch über seinem Buch saß, den Aschenbecher vor sich, und die Nacht vergehen ließ. Und ich kann endlich, endlich wieder nicht mehr einschlafen, ohne ein paar Seiten gelesen zu haben. Ich bin also wieder ich selbst geworden.
Der ergreifendste Film?
Wir haben einen Fernseher. Der steht hinterm Christbaum. Daß er, seitdem er ins Wohnzimmer gezogen ist, nicht angeschlossen wurde, fiel erst auf, als ich die Christbaumkerzen einstecken wollte.
Die beste CD?
Aus dem Seiltänzertraum: Ich hab' geweint vor Glück.
Aus Typisch Schürzenjäger: Auf einmal warst Du da.
Das schönste Konzert?
Zählt auch ein Theaterstück? Dann mein Auftritt als Pfarrer in meinem eigenen kleinen Dorf, in meiner Halle, auf meiner Bühne.
Die meiste Zeit verbracht mit...?
Arbeit zwischen Panik und Glück.
Die schönste Zeit verbracht mit...?
Schaukelnden Armen und Vorsingen.
Vorherrschendes Gefühl 2025?
Hurra, hurra, so nicht!
2025 zum ersten Mal getan?
Vater geworden.
2025 nach langer Zeit wieder getan?
Kinderlieder gedichtet und gesungen. Mähdrescher gefahren.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Rückschläge. Niederschläge. Notarzt (Die Notärztin selbst war super, auf den Einsatzgrund hätte ich gern verzichtet.)
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Hab mich lieb.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Vermutlich eine Rassel.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Morgendliches, breites, zahnloses Lachen.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Den kriegen wir durch."
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
"Ich bin Dein Papa."
2025 war mit einem Wort...?
Blut, Schweiß und Glückstränen.
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. BMI unter zwanzig, Rippen sichtbar. Leider auch Muskulatur abgebaut, da das Training litt. Das Rudergerät stand doch länger im Keller als gedacht. Und auf den Crosstrainer kam ich selten. Und aufs Rad, was haben wir gelacht. Die letzte richtige Radtour wurde jäh unterbrochen - vom zweifellos besten Grund - und nie wieder aufgenommen. Abgenommen also, und immer noch zucke ich lediglich die Schultern, wenn aus irgendeinem Grund eine Mahlzeit ausfallen muß. Alles optional, sage ich, und dann esse ich im Auto wieder zwei Pfund Gelbe Rüben. Sollen ja gesund sein, und so lebe ich nach wie vor wild und gemüsig.
Haare länger oder kürzer?
In alter Kürze zurück. Ich kann mich schließlich nicht um alles kümmern, und am wenigsten um meine Frisur oder um Friseurtermine.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Die ärztliche Untersuchung behauptet gleichbleibende Fehlsichtigkeit. Ich selbst taste mich blind voran.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Wieder mehr. Ein Bad, das trotz Eigenleistung einen stolzen Preis hatte. Auch bedingt durch ein paar Fehler meinerseits, aber wer macht die nicht. Wenn es nur Kraft und Geld kostet, jo mei. Der Wechsel von der eigenen zur vergebenen Steuererklärung hat dafür die Vorzeichen gedreht: Was ich letztes Jahr noch nachbezahlt habe, bekomme ich in diesem heraus. Ob es am geringeren Einkommen liegt, kann ich noch nicht sagen, ich traue mich noch nicht an meine eigenen Tabellen. Teuer außerdem: Frühgeburt mit Kinderintensivstation. Die Rechnungen kamen, bevor die Krankenkasse überhaupt recht wusste, wer da neu war. Das hat mich gelehrt, mehr Geld vorzuhalten.
Der hirnrissigste Plan?
Kinder kann man ja nicht planen, oder zumindest nicht so richtig. Und hirnrissig war der Plan ja auch nicht. Außerdem war er bereits vom Vorjahr, zählt also nicht. Dann bleibt vermutlich übrig der prima Plan, das Sommersemester etwas leichter anzugehen. Das war gut, mache ich also nicht wieder, was dann doch zu den hirnrissigen Plänen gehört. Dazu gehört außerdem die Idee, mit geschlossenen Augen und durchgearbeiteten Nächten werde alles so weitergehen können. Nein, kann es nicht, und dazu sind wir auf dem Weg.
Mehr bewegt oder weniger?
Mehr in der Wohnung auf und ab gelaufen. Mehr Schutteimer durchs Treppenhaus getragen. Weniger geradelt, ab Jahresmitte quasi gar nicht mehr. Daher nun eine Uhr gekauft und einen Fahrradanhänger. Wird schon.
Die gefährlichste Unternehmung?
Ich kann mich an einige hohe Silohaufen erinnern, aber die glaube ich, im Griff zu haben. Ansonsten dieses Familiending, vermutlich. Kann einem ganz schön das Leben durcheinanderbringen.
Der beste Sex?
Bleibt Kopfsache.
Die teuerste Anschaffung?
Das Bad, das Bett, der Trockner, die Kaffeemaschine, meine Güte, ich scheine wohl erwachsen zu werden.
Das leckerste Essen?
Kaspressknödel, Salzburger Bierfleisch, Germknödel. Unser Silvesteressen, auch wenn es vor Neujahr schon endete.
Das beeindruckendste Buch?
Ich habe nur zur Entspannung gelesen. Schund aus der Bücherei. Krimis, Thriller, nichts blieb im Gedächtnis. Nur die Nächte wurden kürzer. Ich bin also mein Senior geworden, den ich als Kind erinnere, wie er am Esstisch über seinem Buch saß, den Aschenbecher vor sich, und die Nacht vergehen ließ. Und ich kann endlich, endlich wieder nicht mehr einschlafen, ohne ein paar Seiten gelesen zu haben. Ich bin also wieder ich selbst geworden.
Der ergreifendste Film?
Wir haben einen Fernseher. Der steht hinterm Christbaum. Daß er, seitdem er ins Wohnzimmer gezogen ist, nicht angeschlossen wurde, fiel erst auf, als ich die Christbaumkerzen einstecken wollte.
Die beste CD?
Aus dem Seiltänzertraum: Ich hab' geweint vor Glück.
Aus Typisch Schürzenjäger: Auf einmal warst Du da.
Das schönste Konzert?
Zählt auch ein Theaterstück? Dann mein Auftritt als Pfarrer in meinem eigenen kleinen Dorf, in meiner Halle, auf meiner Bühne.
Die meiste Zeit verbracht mit...?
Arbeit zwischen Panik und Glück.
Die schönste Zeit verbracht mit...?
Schaukelnden Armen und Vorsingen.
Vorherrschendes Gefühl 2025?
Hurra, hurra, so nicht!
2025 zum ersten Mal getan?
Vater geworden.
2025 nach langer Zeit wieder getan?
Kinderlieder gedichtet und gesungen. Mähdrescher gefahren.
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Rückschläge. Niederschläge. Notarzt (Die Notärztin selbst war super, auf den Einsatzgrund hätte ich gern verzichtet.)
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Hab mich lieb.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Vermutlich eine Rassel.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Morgendliches, breites, zahnloses Lachen.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Den kriegen wir durch."
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
"Ich bin Dein Papa."
2025 war mit einem Wort...?
Blut, Schweiß und Glückstränen.
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