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    <title>Dieseldunst</title>
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    <description>In den Gelben Seiten unter Träumer.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>texas-jim (mailto:&amp;#116;&amp;#101;&amp;#120;&amp;#97;&amp;#115;&amp;#45;&amp;#106;&amp;#105;&amp;#109;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#109;&amp;#120;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2026-07-11T21:40:39Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916553/">
    <title>Auf der Terrasse, fast zehn...</title> 
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    <description><![CDATA[Auf der Terrasse, fast zehn Meter &uuml;ber dem Boden, sitze ich, und weil derzeit kein Gel&auml;nder an Bord ist, baumeln die Beine in der Luft, und ich sp&uuml;re die Angst ganz langsam in sich zusammensinken. H&ouml;he ist auch nur Gew&ouml;hnung, tippe ich ins Telefon, nippe am Bier zum Wochenende und horche der fernen Musik nach. Kommt sie vom Sportplatz oder aus dem Freibad? Ein Platschen w&uuml;rde mir helfen. Stattdessen Queen: Don't stop me now. The kids are alright, denke ich, winke den zitternden Lichtern auf dem Gegenhang zu und z&auml;hle die roten Blinkleuchten der noch ferneren Windr&auml;der. Wie bei vielen blinkenden Autos in einer Abbiegeschlange bildet sich ab und zu ein Muster, eine Art Lauflicht, immer von rechts nach links. Von unten duftet das trocknende Holz, das den Tag in der Sonne verbracht hat und Harz schwitzen musste. Ich &uuml;berlege, ob ich aus Spa&szlig; an der Freude Mammutb&auml;ume setzen soll, doch wie soll ich die einst f&auml;llen, wenn ich erst achtzig bin? Ich denke an den alten, den wirklich alten Bauern, der sich mit neunzig einen neuen Schlepper kaufte, den er zu &uuml;berleben gedachte. Das hat nicht geklappt, doch seine Zuversicht hat mich beeindruckt. Werde ich mir also mit achtzig einen Schlepper kaufen, um die gro&szlig;en B&auml;ume f&auml;llen zu k&ouml;nnen. Nun. Bis dahin werde ich das Gel&auml;nder wohl noch einmal erneuern m&uuml;ssen. Dann vielleicht mit Ger&uuml;st statt im Gurt zu sitzen. Mut ist n&auml;mlich auch nur Gew&ouml;hnung, glaube ich.]]></description>

    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>texas-jim</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 texas-jim</dc:rights>
    <dc:date>2026-07-11T21:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916530/">
    <title>Ich k&amp;ouml;nnte der Haspel...</title> 
    <link>https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916530/</link>
    <description><![CDATA[<img border="1" width="700" alt="" title="" src="https://cdn.blogger.de/static/antville/dieseldunst/images/20260709_194543.jpg" height="525" /><br />
Ich k&ouml;nnte der Haspel stundenlang zusehen. Die Magie der kurzen Zeit.]]></description>

    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>texas-jim</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 texas-jim</dc:rights>
    <dc:date>2026-07-10T19:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916520/">
    <title>Der Genuss von Gerstenstaub....</title> 
    <link>https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916520/</link>
    <description><![CDATA[Der Genuss von Gerstenstaub. Ernte!]]></description>

    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>texas-jim</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 texas-jim</dc:rights>
    <dc:date>2026-07-10T13:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916462/">
    <title>Der Himmel bedeckt, die Luft...</title> 
    <link>https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916462/</link>
    <description><![CDATA[Der Himmel bedeckt, die Luft zu warm. Kein Gewitter in Sicht hinter all den Wolken. Ich radle durchs Dorf, im H&auml;nger schl&auml;ft das Kind, das sonst nie schl&auml;ft, und sogar zurechtr&uuml;cken lie&szlig; es sich im Schlaf, aus der unangenehm anzusehenden vorn&uuml;bergekippten Position heraus, die sich ergibt, wenn man begeistert nach vorn gelehnt ist, um nichts zu verpassen, und dann doch pl&ouml;tzlich sehr m&uuml;de wird. "Sterben ist wie Schlafengehen" hatte ich lang an der kleinen T&uuml;r zum Dachboden h&auml;ngen. Ein Comic, den ich einmal ausgedruckt, einmal verloren und niemals wiedergefunden habe. Vielleicht soll er Hoffnung machen, da&szlig; nur das Einschlafen schwierig sein wird. Ich werde es erfahren, denke ich, w&auml;hrend ich so langsam vor mich hin radle durch das vormittagsstille Dorf. Nach links &uuml;ber die Br&uuml;cke, noch einmal nach links zu den Feldern. In Gedanken nenne ich die Flurnamen, damit sie mir nicht verlorengehen, weil ich sie doch mit niemandem mehr bespreche. Auf der Anh&ouml;he der kleine Schuppen, in dem wir einmal gefeiert haben. Ich erinnere mich an Musik und an unendlich viele Kabeltrommeln, die wir damals abgewickelt haben. Ich erinnere mich an wildes Trinken und wehende Haare beim Tanz, und an mich selbst, der ich still auf einem Strohballen sa&szlig; und meinen Helden zusah. Vor der H&uuml;tte ein Krankenfahrstuhl. Ein Dreirad mit Lenker, mit Blinker und Mofakennzeichen. Der darauf Sitzende kommt mir bekannt vor. Ich radle heran, er zieht an seiner Zigarette. Am Heck des Stuhls ist eine Blechdose mit Klebeband befestigt. Akkurat und provisorisch gleichzeitig h&auml;ngt sie kerzengerade und f&auml;ngt Kippe um Kippe auf, wenn der Fahrer sie aufgeraucht hat. Er tr&auml;gt das Haar lang, und ich erkenne in ihm einen der Helden meiner Jugend. Den wilden Tanz, die wehenden Haare, und immer dieses Lachen. Es hat sich in den Mundwinkeln versteckt. Er sitzt so da, die Schuhe gerade auf dem schmalen Trittbrett ausgerichtet, und schaut zum Gegenhang auf eine gr&ouml;&szlig;ere Baustelle, auf der er so gern w&auml;re. Stattdessen Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, und neben dem Offensichtlichen noch ein Elefant im Raum, den der K&ouml;rper bildet, hinter der gegerbten Haut, gen&auml;hrt, gem&auml;stet geradezu durch die Jahre auf den Baustellen und der Lebensweise. "Unkaputtbar", sangen die &Auml;rzte damals, und "Somehow all these nights in bars will somehow save my soul" sang Rob Lynch. An der Herrlichkeit dieses Lebens besteht kein Zweifel, wenn man den S&auml;ngern Glauben schenkt. Und wer sollte zweifeln an den Propheten des Rock 'n Roll? Es sind schon ein paar Jahre, da&szlig; er sich gew&uuml;nscht hat, sp&auml;t in der Nacht sein Lied zu h&ouml;ren: Too old to rock 'n roll, too young to die. Da ist noch etwas, sagt er leise, das mich immer so m&uuml;de macht. Und eines nach dem anderen, sagt er dann, und da ist doch wieder dieses Lachen aus einer anderen Zeit und einem anderen Leben. Wir verabschieden uns, und ich dr&uuml;cke die Daumen und die Zehen. Wie viele Stents kann man haben, fragen wir zum Abschied, und zucken dann die Schultern. Ich radle weiter bergan, und er schaut noch ein wenig zur Baustelle hin&uuml;ber, bevor er nach Hause fahren wird, wo er die Mutter pflegt. Es ist ja nie nur eine Katastrophe, denke ich und trete. Es sind immer Summen, die uns niederschlagen. Es sind immer die Haufen, unter denen wir erdr&uuml;ckt werden. Einen einzelnen Fels kann jeder Sysiphos ertragen. I'd rather die than fade away, singe ich vor mich hin, als es wieder bergab geht, gegen den Wind, der meine Stimme verweht, bevor sie bei dem Schlafenden ankommen kann, der noch nichts wei&szlig; vom Vergehen. Das stimmt nicht, f&auml;llt mir dann ein, es stimmt einfach nicht. Es sind nie zwei Leben, es ist immer nur das eine, das wir haben, und es h&auml;ngt immer alles zusammen, was wir tun, und unsere ganzen Lebensfetzen werden ja doch nur vom Gl&uuml;ck zusammengehalten, das wir aufbrauchen, abkratzen, verschenken. Und wir, die wir gesund sind, wir merken den Verbrauch nicht, und ich hoffe, da&szlig; wenn wir wenigstens bemerken, wenn wir es verschenken. Da&szlig; wir schmecken, f&uuml;hlen k&ouml;nnen, was wir wegwerfen. Da&szlig; es sich lohnt in dieser Summe, dieses Heldenleben. Und da&szlig; wir einst genug von unserem Gl&uuml;ck verschenkt haben werden, denke ich, und dann singe ich dem Schlafenden laut etwas vor, bis in seinen Schlaf hinein. May your song always be sung, mein Sohn. May you stay forever young.]]></description>

    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>texas-jim</dc:creator>
    
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    <dc:date>2026-07-08T09:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916381/">
    <title>Ich habe kein Problem mit...</title> 
    <link>https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916381/</link>
    <description><![CDATA[Ich habe kein Problem mit dem Argument, eine friedliche Mehrheit k&ouml;nne nicht f&uuml;r die Straftaten weniger in Haftung genommen werden. Ich schlage nur nach, was diejenigen, die heute so argumentieren, vor kurzer Zeit w&auml;hrend der Bauernproteste so gesagt haben. Und damals wurde nicht niemand zu Boden getreten.<br />
Aufschlussreich ist auch die Argumentation, die Niedergeschlagenen seien nicht als Vertreter der Presse erkennbar gewesen, denn es bedeutet, dass alle anderen Freiwild sein sollen. Doch doch, ihr seid die Guten, ganz bestimmt.]]></description>

    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>texas-jim</dc:creator>
    
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  <item rdf:about="https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916290/">
    <title>Ohne da&amp;szlig; ich dies n&amp;auml;her...</title> 
    <link>https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916290/</link>
    <description><![CDATA[Ohne da&szlig; ich dies n&auml;her begr&uuml;nden k&ouml;nnte, kommt mir der Wind um sechs Morde, wom&ouml;glich mehrere Sexualstraftaten und eine freigelassene Fluchthelferin viel zu lau vor im Vergleich zum Sturm um Pornographien mit montierten Gesichtern. Es scheint mir wie so oft nicht im Verh&auml;ltnis zu sein.]]></description>

    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
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  <item rdf:about="https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916289/">
    <title>Obwohl eines meiner Trikots...</title> 
    <link>https://dieseldunst.blogger.de/stories/2916289/</link>
    <description><![CDATA[Obwohl eines meiner Trikots ein faustgro&szlig;es Loch an der Schulter hat, durch das ich immer wieder einen b&ouml;sen Sonnenbrandflecken abbekomme, und das andere den Griff am Rei&szlig;verschluss verloren hat, was jedes An- und Ausziehen zu einer &uuml;blen Fummelei verkommen l&auml;sst, werde ich mir wohl erst wieder ein Radtrikot kaufen k&ouml;nnen, wenn die Modemeute auf den Videoplattformen endlich weitergezogen sein wird. Meine G&uuml;te.]]></description>

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